Lavendel wächst ungeschnitten in langen, umkippenden Trieben. Um eine buschige Form zu erhalten, braucht die Pflanze einen Formschnitt im Frühling. Das geschieht vor dem Austrieb im zeitigen April. Am Besten verwendet man dazu eine normale Gartenschere. Die Zweige sind teilweise verholzt und hart. Der Rückschnitt verhilft dem Lavendel zu seinem kompakten Wuchs auch über viele Jahre. Etwa ein Drittel der Triebe sollte man stehen lassen. Dieser starke Rückschnitt hilft auch bei Frostschäden. Die Pflanze treibt aus den unteren Zweigabschnitten wieder kräftig durch. Die buschige Kugelform wird erhalten. Nach der Blüte kann ein Rückschnitt eine zweite Blüte fördern. Damit die Pflanze im Sommer keine Samen ausbildet, schneidet man die abgeblühten langen Zweige sofort nach der Blüte heraus. Dabei setzt man die Schere wieder ungefähr im unteren Drittel der Pflanze an. Die Samenbildung würde eine zweite Blüte verhindern, die Kraft der Pflanze wäre dafür verbraucht. Ein Rückschnitt vor dem Winter soll nicht vorgenommen werden, die Pflanze benötigt die Zweige auch als Frostschutz und würde sonst auswintern und zu stark im Inneren erfrieren. Nach Entfernen des Frostschutzes im Frühling kann ein nächster Schnitt erfolgen. Im Winter deckt man die Austriebsstelle mit Reisig ab.
Letztes Update: 17.11.2011
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Bei Staudenpäonien schneidet man verblühte Blüten gleich ab, die Blätter jedoch erst im Herbst oder im darauf folgenden Frühjahr. Bei den größeren Sorten (Strauch- und Baumpäonien) lichtet man am besten immer regelmäßig gleiuch nach der Büte aus, sodass man die Schnittstellen nicht bemerkt. Wenn einmal ein Radikalschnitt notwendig wird (Pflanze zu groß oder beschädigt), ist ein starker Rückschnit bis ins alte Holz machbar, man muss jedoch mit einem Blütenausfall von mindestens 1 Jahr rechnen, manchmal dauert es auch länger, bis eine Pfingstrose wieder blüht. Pfingstrosen werden für Vase am besten zu einem Zeitpunkt geschnitten, wenn man in der Knospe gerade die Blütenfarbe erkennen kann, damit sich die Blüten länger halten.
Letztes Update: 17.11.2011
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Der austretende Saft reizt die Haut! Die Dipladenia 'Sundaville' gehört zu den Hundsgiftgewächsen und muss mit Vorsicht behandelt werden. Der beim Schneiden austretende Saft reizt die Haut, deswegen sollten Handschuhe getragen werden. Wie alle Sommerblüher blüht die 'Sundaville' am Diesjahrestrieb, braucht somit einen kräftigen Schnitt, sonst wird sie blühfaul. Nach der Überwinterung im frostfreien Raum schneidet man sie im zeitigen Frühling vor Austriebsbeginn. Bei ausgewachsenen Pflanzen radikal alle Seitentriebe (Blütentriebe)vom Haupttrieb ohne Rückstand entfernen. So erhält man kräftig blühende Neutriebe. Zur Größenreduzierung der Pflanze kann man auch die Haupttriebe kräftig zurückschneiden. Dies geht auch zum Verjüngen der Pflanze. Sie ist robust im Bezug auf jede Art von Verschnitt. Beim Radikalschnitt lässt man das untere Drittel stehen und entfernt alle Seitentriebe von den Haupttrieben. Bei Platzmangel im Überwinterungsquartier kann man dies auch nach der Blüte im Spätherbst schon machen. Je später man sie im Frühjahr schneidet, umso später setzt die Blüte ein. Ideal ist Februar/März.
Letztes Update: 17.11.2011
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Die Harlekinweide muss, um nicht zu verwildern, regelmässig beschnitten werden. Überalternde Auswüchse sind bei Zierhölzern krankheitsanfällig, junge Triebe sind widerstandsfähiger. Ein Formschnitt ist durch den kräftigen und schnellen Wuchs der Zweige nur sehr schwer möglich. Zu eng gewachsene Zweige sollten in den Frühlings- und Sommermonaten regelmässig herausgeschnitten werden, ebenso abgestorbene oder beschädigte Zweige und Triebe. Optimal ist ein natürlicher herunterhängender Wuchs, bei dem nur der obere Teil des Baumes beschnitten wird. Ein kräftiger Rückschnitt vor dem Winter sollte Anfang September erfolgen, zu einem späteren Zeitpunkt kann es vorkommen, das sich Neuaustriebe nicht mehr festigen und den Winter nicht unbeschädigt überstehen. Im Frühjahr sollten die Äste bis zu 2/3 gekürzt werden, die Weide treibt dann umso stärker aus und bekommt auch ihre typischen rosa Blüten.
Letztes Update: 17.11.2011
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Sollen Margeriten lange blühen, ist es wichtig, dass während der Blütezeit regelmäßig alles Verwelkte herausgeschnitten wird. Das garantiert, dass die Pflanze immer neue Austriebe zeigt. Bei Margeritenstauden führt man im Herbst den Hauptschnitt durch und schneidet alle Triebe eine Handbreit über dem Boden ab. Die Margerite zieht sich im Winter in den Boden zurück und sammelt neue Kräfte für das nächste Jahr. Margeritenstämmchen, die meist in Kübeln gehalten werden, schneidet man im Herbst vor dem Einräumen ins Haus um ungefähr ein Drittel zurück. Räumt man sie im Frühjahr wieder ins Freie, schneidet man aus der Form geratene und nach innen wachsende Äste ganz aus und kürzt die übrigen Triebe noch einmal ein, um einen kräftigen Neuaustrieb zu gewährleisten.
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Stachelbeeren sollte man direkt nach der Blüte auslichten, damit genug Sonnenlicht die Früchte erreicht. Nach der erfolgten Ernte werden Stachelbeeren stark geschnitten - zur Kräftigung der Pflanze und zur Ertragssteigerung und als Vorbeugung gegen Krankheiten. Man schneidet alle Triebe bis auf 6-8 starke Jungtriebe direkt über dem Boden ab. Die Stachelbeer-Hochstämme werden genauso geschnitten, benötigen jedoch zusätzlich immer einen Stützpfahl, um einen Windbruch vorzubeugen. Diese Sorten haben auch bei guter Pflege immer einen etwas niedrigeren Ertrag.
Letztes Update: 17.11.2011
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